Wir blicken zurück und schauen nach vorn

Das Leben ist nicht immer fair und manchmal fehlen die Worte. Darum versuchen wir es gar nicht erst.

Aber gerade, wenn alles deprimierend scheint, ist es gut, sich auf die positiven Seiten zu konzentrieren, und davon wollen wir heute ein paar vor den Vorhang holen:

Credit: Peter Weihs/eguana

Zum Beispiel Peters Tochter, die gelernt hat, aufzustehen.

Eines der wichtigsten Dinge, die man als Mensch lernen muss: Aufstehen. Immer wieder.

Gut gemacht, Louise!

Credit: Karl Stadlober/eguana

Und auch Karl hat sich eine körperliche Höchstleistung abgerungen und beim Half Iron in Röcksee bei Mureck in seiner Altersklasse den ersten Platz erkämpft.

1,5 Kilometer schwimmen (eigentlich hätten es 1,9 sein sollen, wegen der Wassertemperatur von nur 17°Celsius wurde die Strecke verkürzt), gefolgt von 86 Kilometern auf dem Rad und weiteren 19 Kilometern laufen – das muss ihm einmal jemand nachmachen. Vorzugsweise nicht ich.

Credit: Anna Riedler/eguana

Erwähnen wollen wir an dieser Stelle auch Cesare, der nicht nur persönlich eine Bereicherung für unser Team darstellt, sondern auch gerade einen neuen, vierbeinigen Mitarbeiter anlernt.

Wir freuen uns schon darauf, wenn Finn, unser zukünftiger Bürohund, Teil des Teams wird!

Und dann gibt es zum Beispiel Cesares persönliches Lieblingsprojekt des heurigen Jahres: ein interaktives Messespiel, mit dem wir auf der VÖBU (zum ersten, aber sicher nicht letzten Mal) die Besucher unseres Standes begeistert haben. Wer schafft es schneller, das Injektionsgerät zu den markierten Stellen zu lenken und die Injektionen korrekt durchzuführen?

Was wir gelernt haben: Bis zur nächsten Messe benötigt unsere Baggerstation einen Highscore, damit sich die Besucher gegenseitig messen können! 

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Cesare ist mittlerweile seit drei Jahren bei uns tätig. Davor war er im Pipelinebau, der Immobilienentwicklung und auch als Tierpfleger in einem Tiroler Alpenzoo tätig. Dort hat er sich nicht nur um Kühe, Ziegen und Schafe, sondern auch um Alpacas oder Wölfe gekümmert – die Umstellung zur Arbeit bei uns ist ihm trotzdem leichtgefallen und „die drei Jahre waren schneller um als gedacht!“

Für uns ist er als Entwickler und Systemadministrator tätig und macht „alles, was der Flo nicht machen will“, am liebsten aber kreative Basteleien – wie eben unseren Messestand.

Welches Tool für seine Arbeit unabdingbar ist? „Der Computer“, sagt er – aber wir wissen es besser: Neben seiner pulsmessenden Apple-Watch, mit der er stressige Situationen schon von weitem erkennen und vermeiden kann (oder es zumindest versucht), seinem elektronischen Notizheft und seinem Etikettendrucker liegt ihm vor allem der 3D-Drucker am Herzen und ist laufend im Einsatz. Das einzige elektronische Gerät, mit dem er nicht so recht warm wird, ist der normale Drucker – und sind wir uns ehrlich, die Teile kann doch niemand so recht leiden.

Die drei Jahre, die er schon Teil der Firma ist, sind wirklich wie im Flug vergangen und einen Arbeitsalltag ohne Cesare kann sich längst niemand mehr vorstellen. Was wir an dem Tiroler besonders bewundern? Seine ruhige Art, mit der er sich von Krisen nicht unterkriegen lässt. Und wenn gar nichts mehr geht? „Hm, mach mal einen Neustart.“ Schön, dass er Teil des Teams ist!

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Auch blogtechnisch hatten wir heuer schon einige spannende Geschichten:

  • merlin: aus Fehlern lernen
    Ein kleines bisschen Eigenwerbung über unseren internetfähigen, smarten Datenlogger, neben dem die herkömmlichen Datenlogger ganz schön alt aussehen.

  • Eine kurze Vermessung der Welt
    Gemeinsam mit Boris Bogensberger von der Bogensberger Vermessung ZT GmBH haben wir die Vermessungstechnik unter die Lupe genommen und uns angeschaut, wie Vermessung heutzutage eigentlich funktioniert
  • Wien ist anders
    In Zeiten, woe Urlaube noch immer ziemlich schwierig sein können, haben wir unsere LEser auf eine virtuelle Reise mitgenommen, und zwar durch die Wiener U-Bahn, die mit ihren 83 Kilometern und über 100 Stationen nicht nur für Kunstinteressierte allerlei Sehenswertes zu bieten hat.
  • w.i.l.m.a. will man eben
    Tradition und Innovation, das muss kein Widerspruch sein. Das Familienunternehmen DESOI GmbH zeigt, wie es geht. Wir haben uns mit Bernd Kress, dem langjährigen Anwendungstechniker, darüber unterhalten, wie mit dem elektornischen Datenaufzeichnungsgerät w.i.l.m.a. die Umstellung von Mechanik zu Elektronik gelungen ist und wie dieser Schritt auch anderen Firmen gelingen kann.

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Genauso spannend geht es bei uns auch weiter, denn im nächsten Beitrag widmen wir uns dem Institut für Bodenmechanik, Grundbau und Numerische Geotechnik der TU Graz mit all seinen interessanten Projekten. Verstaubte akademische Forschung? Nicht am IBG!

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Von Anna Riedler

Als der Orientierungssinn vergeben wurde, hatte sich Anna gerade verlaufen. Umso besser, dass ihre Arbeit mit Baustellen nur peripher zu tun hat – sie würde vermutlich nie wieder zurück ins Büro finden. Stattdessen schreibt die studierte Journalistin fleißig Texte für unsere Homepage, unseren Blog, und literaturnobelpreisverdächtige Kurzbeschreibungen.